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Indemini & Monte Gambarogno

  • Gambarogno

Besuch im alten Schmugglerdorf Indemini + Gipfelwanderung zum Monte Gambarogno

Wir hatten schon so viel über Indemini und seine Zufahrt gehört, das wollten wir heute endlich selbst erfahren. Wir waren gespannt, was an den Erzählungen über die abenteuerliche Reise dran ist, immerhin seien es 132 Kurven und 1200 Höhenmeter zu überwinden. Nachgezählt haben wir sie nicht, es gibt während der Fahrt zu viel zu sehen. Ich mag die unterschiedlichen Beschreibungen gar nicht bewerten, für "Flächländer" mag der Weg eine Herausforderung sein, für "Berggängige" ist es eine normale Straße.

Am Ortsanfang gibt es Parkplätze und Infotafel, hier starten wir unsere kleine Erkundungstour durch stille Gassen. Wir sind ganz alleine, sehen keine Einwohner oder Besucher ... dass der Ort noch nicht ganz ausgestorben ist, davon zeugen liebevoll gestaltete "Ecken". Viel deutet darauf hin, hier haben sich vor allem  Künstler zurückgezogen, ob das so ist wissen wir nicht. 

Aber viel besser trifft der Text der Seite  https://www.ticinotopten.ch/de/doerfer/indemini  auch unsere Eindrücke, dem kann ich nichts hinzufügen.

 
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es auch, wenn auch deutlich mühsamer:
https://www.oev-info.ch/de/fahrplan-aktuell/fahrplan-abfragen/fahrplanabfrage-streckenfahrplan-und-abfahrtsplakate


Weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Indemini
https://www.wikiwand.com/de/articles/Indemini 
https://www.ticinotopten.ch/de/doerfer/indemini 
https://www.ticino.ch/de/explore/excursions/hike/hiking/de/itineraries/details/Weg-der-M%C3%BChen-der-Frauen-von-Indemini/138432.html

Wanderung zum Monte Gambarogno

Info:  Ab Parkplatz ca. 1 h bis zur Gambarogno-Hütte ohne Schwierigkeiten 
Wanderweg: Geo-Admin Wander-Karte

In wenigen Minuten sind wir von Indemini zur Alpe Neggia zurückgefahren. Mittlerweile gibt es auch einen Parkplatz für uns, das war auf dem Hinweg noch nicht so, da waren selbst gewagteste Plätze am Straßenrand belegt - kleiner Tipp, die Parkplätze sind schnell belegt. Es lohnt sich, früh hier zu sein - oder eben wie wir, spät, oder ganz sicher findet sich im Winter was - allerdings dann ohne Kaffee und Kuchenoptionen.

Von hier führt ein einfacher Spazierweg in einer Stunde zum Monte Gambarogno. Ich konnte nirgends kritische Stellen erkennen. Tipp für höhenempfindliche Wanderer wäre höchstens, die letzten Meter nicht über den "Grat" zu nehmen. Hier gibt es evtl. 1 m Wegstück, auf dem man ungehindert tiefer schauen kann, der Weg ist aber breit angelegt, sollte eigentlich kein Problem sein. Der untere Weg an den beiden länglichen Häusern vorbei (s. Bild) ist vollkommen sicher.   

Die Hütte mit ihrer Aussicht ist ein Traum, man möchte fast nicht mehr von diesem gemütlichen urigen Platz weg. 
Sie wurde mit viel Liebe und Engagement aufgebaut - einen Eindruck erhält man bei folgendem Link https://www.ticino.ch/de/inspirations/stories/gambarogn.html. Was den Weg anbelangt, nicht vom Video verunsichern lassen, die direkte Wanderung ist wirklich kein Problem.  

Falls sich jemand fragt woher die Baumreste im Gipfelbereich stammen, sie sind zeugen eines großen Waldbrands im Februar 2022 - https://www.swissinfo.ch/ger/loescharbeiten-nach-waldbrand-am-monte-gambarogno-ti-eingestellt/47341234